STECKBRIEF

Die Erfolgsgeschichte von Helmut & Kalle

Von Karlheinz (Kalle Most)

Helmut und ich sind begeisterte Triathleten, wobei Helmut Anfang der 80 er Jahre sogar zu den Ersten Triathleten in Hamburg gehörte. Die Anzahl derer, die sich diesem Sport hingaben, waren sicher nicht höher als 10.

Die ersten Wettkämpfe wurden mit normalen Touren- oder Rennrädern absolviert. Die Faszination für diesen Sport hielt glücklicherweise an, so dass heute Deutschland zu den führenden Nationen gehört. Ich konnte mir damals, ich stieß erst 1986 zu dieser Sportart, überhaupt nicht vorstellen, dass diese Sportart mit ihren Hightech-Ausstattungen derart aufwendig betrieben wurde.

Helmut und ich, Helmut war natürlich besser als ich, aber ich hatte nicht weniger Spaß, waren bei Radrennveranstaltungen und Laufveranstaltungen zu finden und wir hatten uns geschworen: Wenn wir nicht mehr die von uns angestrebte Leistung erbringen konnten, dann wollten wir eine kleine aber feine Triathlonveranstaltung ins Leben rufen, die zudem ein Familienevent sein sollte.

Da Helmut und ich im Bramfelder SV über 25 Jahre zusammen geschwommen sind, konnten wir unter der Dusche unsere Vision ausfeilen, denn wir waren uns sicher, dass wir eine solche Veranstaltung hinbekommen würden, nur der Zeitpunkt war ungewiss.

In den 90 er Jahren hatte Helmut dann im Walddörfer SV eine Triathlonsparte ins Leben gerufen, wo er auch Spartenleiter war und ich übernahm im Hamburger Triathlon Verband die Aufgabe als Wettkampfrichterobmann, ich war sowohl für den reibungslosen Ablauf der Einzelveranstaltungen zuständig und war darüber hinaus der Vertreter Hamburgs bei internationalen Wettkämpfen.

1999 dann entschieden wir uns nunmehr eine Erste Veranstaltung für das Jahr 2000 zu organisieren. Nun ging es aber los und jeder der einmal eine Sportveranstaltung organisiert hat, weiß wovon ich rede. Es mussten Helfer rekrutiert werden, behördliche Genehmigungen eingeholt werden und es musste alles finanziert werden. Der Punkt der Finanzierbarkeit war für uns bindend an unsere Philosophie, denn wir wollten nur kostendeckende Veranstaltungen anbieten, die darüber hinaus einen hohen Wiedererkennungsfaktor hatten. Kappen, T-Shirt kam für uns nicht infrage, denn die Shirts taugen nach 3 Wäschen lediglich zum Autoputzen. Wir hatten sodann die Idee, Badehandtücher mit beflockten Wettkampfdaten als Finishergabe anzubieten.

Da das Startgeld niedrig sein sollte, hatten wir uns auf Sponsorensuche begeben. Unsere Sponsoren (Gräber Räder, Niendorfer Laufladen und e.on/Hanse) haben uns bis heute die Stange gehalten und wir sind sehr dankbar für deren Angagement.

Aber das Wichtigste war eine geeignete Wettkampfstätte zu finden. Und so kamen wir auf die Gemeinde Großensee mit ihrem Naturbad und der wunderschönen Rad- und Laufstrecke. Alle Bürgermeister haben uns volle Rückendeckung gegeben und die Bürger von der Gemeinde Großensee sind jedes Jahr erfreut uns wiederzusehen.

Nun hatten wir im Prinzip alles getan, damit eine gelungene Veranstaltung stattfinden konnte. Gerade einmal 70 Starter kamen bei unserer 1. Veranstaltung und da sich unsere Veranstaltung zum Geheimtipp entwickelte, wurde später der Betriebssportverband Hamburg auf uns aufmerksam und bat darum, die Hamburger Betriebssportmeisterschaften auszurichten. Dieser Bitte wollten wir uns nicht verschließen und richteten die Meisterschaften mehrfach aus. Als aber durch einen Vorstandswechsel im Hamburger Betriebssportverband/Triathlon anstand und diese das Zepter übernehmen wollten, haben wir die Reißleine gezogen, denn wir wollten den Charakter der Veranstaltung nicht verändern.

Heute noch sind wir unseren Prinzipien treu geblieben und freuen uns jedes Jahr über die positiven Eindrücke der Teilnehmer. Und genau das sind die Momente, wo über Arbeit und Kosten nicht nachgedacht wird. Hier holen wir nur kurz Luft, schauen uns an und sagen:

Diese Veranstaltung ist gut gelungen.

Aber wir verkennen auch nicht, dass wir nur ein Teil eines Werkes sind, denn ohne Sponsoren, fleißige Helfer und letztlich die Ehefrauen und Partnerinnen, ist eine Veranstaltung nicht durchzuführen.

Und auch wenn jedes Jahr innerhalb von 2 Stunden unsere Veranstaltung ausgebucht ist, so bleiben wir immer auf dem Teppich und versuchen immer, allen gerecht zu werden. Für uns ist es nicht wichtig, was ein Teilnehmer in der Vergangenheit geleistet hat, sondern,ob er Spaß hat. Und zwar ohne Ansehen der Personen oder deren Erfolge.

Fairplay ist im Sport das höchste Gut.

Anmerkung der Redaktion: An diese Erfolgsgeschichte wollen wir anknüpfen. Mitte Februar 2017 werden wir online gehen, um Euch einen unvergesslichen 18.Midsummer Triathlon mit Neuheiten zu bieten. Dabei wollen wir an die Leistungen von Helmut und Kalle anknüpfen und neuen Schwung in den Midsummer-Trathlon bringen. Schaut öfters mal rein, die Website wird bald in neuem Licht erscheinen. Es grüßen jetzt Goschi und Uwe.

 

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